
Zum ersten Mal ist die katholische Pfarrgemeinde in Bialynichy 1579 erwähnt. Wahrscheinlich aber ging die Gemeinde bald ins helvetische Bekenntnis über, die sehr populär zu dieser Zeit in Großfürstentum Lithauen gewesen war.
Fürst Leo Sapieha, Großkanzler des Großfürstentums Lithauen, stiftete 1624 in Bialynichy das Karmeliterkloster. Seit 1634 ist das Bild der Madonna in neugebautem Holzkirche bekannt. Wurde von Anfang an das Bildnis wunderbar, bzw. altertümlich (so die Orthodoxen)? Das ist schwer eindeutig zu beantworten, aber schon 1641 ist die Kopie des Bildnis aus Bialynichy im Karmeliterkloster in Warschau bekannt. So seie sie von Anfang an katholisch.
Zur Zeit des Großen moskauer Krieges 1654-1667 wurde das wunderbare Bildnis von Fürst Sapieha nach seinem Festung Lachowichy evakuiert. Erst 1761 ist nach Bialynichy zurückgekehrt, in die neue prächtige Kirche, wo am 20 September desselben Jahres wurde von smolensker Bischof Georg Hülzen auf päpstichen Antrag gekrönt.
1772 das Stadt Bialynichy wurde von Rußland annektiert, und bald hat das Status der Stadt verloren: es war ins Städtel umgewandt. Mänche Bürger, die für seine Rechte gekämpft haben, wurden in Sibirien ausgewiesen. Das Stadtwappen auch verloren wurde, und ist bis zur heute unbekannt. Heute befindet sich ist im Stadtwappen die Madonna von Bialynichy.
Am 12 April 1876, nach 40-jährigem ideologischen Vorbereitung, die russische Regierung gab die Kirche mit dem Kloster den Orthodoxen über. Dies solle der Entpolonisierung der östlichen Weißruthenien dienen, so die Regierung. Dies ist bis zur heute die orthodoxe Gedächtnis der Gottesmutter von Bialynichy.
Aber das Original der wunderbaren Bildnis seie von Katholiken noch vor dem Entnehmung der Kirche behütet, und nämlich so geheim, daß am Anfang des XX Jhdts. niemand wußte, wo es gibt. Nach der orthodoxen Version, das originelle Bildniswurde nur nach der Revolution von Kommunisten beraubt, und 1941 von dieselben aus Museum in Mogilev auf Osten „evakuiert“.
1928 wurde der letzte katholische Pfarrer aus Dorf Swiatilowichy bei Bialynichy ausgebannt.
In 1960-ten Jahren wurde die Kirche in Bialynichy von Kommunisten gesprengt.
1993 die katholische Pfarrgemeinde wurde aufs neue ofiziell (e.V.) registriert, und 1995 wurde die heutige holzerne Hauskapelle gestiftet. Eigenen Pfarrer bekam die Gemeinde aber nur im Oktober 2008. Seit 1994 wandern aufs Neue die Pilgern. Wir träumen über neue schöne Kirche, und beschäftigen uns auch für soziale Aufgaben.